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Aktualisiert:
20.04.2005

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Royal Rangers – was ist das?

Die „Blaumeisen” stellen sich vor

Teams

Die Royal Rangers sind in unserer Gemeinde in folgende Teams bzw. Gruppen eingeteilt:

Waldmäuse
Mädchen und Jungen, 9–10 Jahre

Luchse
Jungen, 11–12 Jahre

Blaumeisen
Mädchen, 12–15 Jahre

Füchse
Jungen, 12–15 Jahre

Starter
Mädchen und Jungen, 7–8 Jahre

Termine

Regelmäßige Treffen:

Waldmäuse und Luchse: Do., 17 Uhr

Blaumeisen, Füchse und Starter: Fr., 17 Uhr (Starter nur 14-tägig)

Die Treffen können sich nach Absprache auch mal verschieben oder irgendwo draußen stattfinden. Wer also zum ersten Mal dabei ist, sollte sich vorher erkundigen.

Berichte

Hajk am 22. Juni 2001 in Simonswald

„Goldgräbercamp” vom 29.7. bis 5.8.2000 in Saig/Lenzkirch

Regionaltag am 6. Mai 2000 in Neuenweg

Kontakt

Mit der Kontaktseite kannst Du Fragen und Infos direkt an uns senden – egal ob Du schon dabei bist oder neu einsteigen willst.

Hajk am 22. Juni 2001 in Simonswald

Das Wandern ist des Royalies Lust (Frust)...

Am 22. Juni trafen wir uns (15 Royal Ranger) am Gemeindezentrum und fuhren von dort aus nach Simonswald bei Waldkirch.

Nach der Ankunft schnallte sich jeder seinen „tonnenschweren” Rucksack auf und dann starteten wir unsere Tour um genau 16.20 Uhr. Die nächsten drei Stunden verbrachten wir damit, steil bergauf zu wandern und sämtliche Gipfel (naja eigentlich nur 2: Höllberg und Schultiskopf) zu erklimmen. Unsere „Oldies” Petra und Wilfried versuchten mit uns Schritt zu halten. Sie strotzten zwar nicht vor Energie wie wir, aber sie hielten sich tapfer. Zugegeben, auch einige von uns musste man den Berg hochziehen, schleppen und schieben... Um halb acht erreichten wir unseren Schlafplatz, der mitten auf einer Wegkreuzung lag.

Die Mädchen vom Blaumeisen-Team schliefen (tapfer) vor einem Holzstoß. Die „Füchse” konnten es wieder einmal nicht lassen und mussten ihre Pfadfinderkenntnisse unter Beweis stellen, indem sie sich ein Biwak (sah aus wei eine klapprige Hundehütte) bauten.

Plötzlich hörten wir einen Entsetzensschrei. Wilfried hatte in seiner Eile zu Hause den Schlafsack mit einem viel zu dünnen „Fleece-Sack” verwechselt. Am Lagerfeuer erzählten wir Geschichten, spielten Teekessel und dabei wärmten wir uns. Nach sternenklarer, kühler Nacht sind wir am Morgen (fast) frisch und munter aufgewacht. Wir wanderten ohne Frühstück gleich weiter, weil wir für unser Milchpulver noch frisches Wasser brauchten.

Bei frischer Milch(?), fast frischem Brot und ausgelaufener Marmelade ließen wir es uns schmecken. Im Laufe des Morgens fanden wir einen wunderschönen Bach, an dem wir Zähne putzten, Haare wuschen und die Wasservorräte auffrischten.

Schon um 14 Uhr waren wir an unserem zweiten Übernachtungsplatz. Genug Zeit für Erholung. Ganz in der Nähe starteten Gleitschirmflieger, die wir beobachteten. Abends gabs Maultaschen und Tortellinis, fast wie im Hotel. Wilfried erzählte uns noch eine Geschichte von einem jungen Mann, der wegen seinem Glauben an Gott im Gefängnis saß.

Die Nacht war angenehm warm und windstill. Nach einem ausgiebigen Frühstück wuchteten wir wieder unsere ca. 10–14 kg schweren Rucksäcke auf den Rücken und machten uns auf den Weg zum Hörnleberg. Nach einem kurzen, aber „saftigen” Aufstieg erreichten wir das Ziel. Dort gab es ein Kiosk, das wir erbarmungslos „plünderten”. Uns graute schon vor dem langen Abstieg nach Simonswald. Die Befürchtungen bestätigten sich. Unsere Zehen schrumpften auf halbe Länge. In praller Sonne, total nassgeschwitzt wanderten wir mit neidischen Blicken am Simonswälder Schwimmbad vorbei. Kurz danach erreichten wir mit müden Knochen, aber stolz das Ziel, wo auch schon einige Eltern auf uns warteten.

Herausforderung Hajk – geschafft!!! Huh!!!

Judith, Anna und Lukas